Das letzte Lama – Führen geht in jeder Rolle

Führungskräfte-Training mit Tieren

Inzwischen ist es – leider – Geschichte: Lama-Wanderungen bei Kaisersbach/Ebni nicht weit von Stuttgart. Heike und Uli Schaaf halten 2017 nur noch eine kleine Herde Lamas, Alpakas und Ponys für den Eigenbedarf.

Aber das Führungskräfte-Training auf dem Hägerhof, angeregt von meiner Kollegin Annette Götzel, war seinerzeit für alle Teilnehmenden ein großartiges Erlebnis: Wir durften für eine kurze Zeit Lamaeros sein!

Wie süß! – Ja, auch das Lama!

Ich bin überzeugt, dass mein Lama mich ausgesucht hatte – statt umgekehrt. Es ließ mich einfach irgendwie an seiner Aufgabe in der Herde teilnehmen. Jahre später habe ich das letzte Lama noch immer auf meiner Themenliste.

Nebenbei: Es hätten auch Hunde und Pferde sein können, denn auch die »spiegeln« großartig, ob jemand eine wirkliche Führungskraft ist oder nur eine Rolle spielt.

Die Frisuren der Alpakas auf dem Hägerhof sind als Vorschläge weiter aktuell. Wer’s mag halt …

Guckst du?

Noch lernen »mein« Lama und ich uns kennen. Uns stehen hier noch eine Wanderung durch den Wald und ein Hindernis-Parcours bevor. Und aus den Anden »weiß« es, dass jeder falsche Schritt böse enden kann.

Zum letzten Lama fällt mir eine Menge ein. Aber das reicht für eine andere Geschichte, und die muss noch aufs Papier.

Führungskräfte können durch die Begegnung mit Tieren lernen: Ein Pferd verweigerte einem Offizier der Bundeswehr, nun Abteilungsleiter in einem zivilen Unternehmen, jeglichen Gehorsam. Und ein Lama sperrte sich dagegen, vom Geschäftsführer eines Unternehmens über eine Brücke geführt zu werden. Es streckte schlichtweg alle Viere von sich. Erst die Sekretärin des Chefs konnte das Lama zum Weitermarsch »überreden«. Sie trug es über den Steg, setzte es auf der anderen Seite ab und machte so den gesamten Laden wieder flott. – Was sagt uns das?

Bei Hunden denke ich vor allem an Flocki, den einzigen Seminarhund, den ich bisher in meinen Praxisräumen zugelassen habe. Der pflegeleichte Ire weiß stets, wer gerade ein bisschen moralische Unterstützung braucht und kümmert sich auf seine freundlich tröstende Weise darum.


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